«Wir müssen von den spannenden Seiten des Berufs erzählen.»
Mattmann_Heiko

Wir stellen vor: Heiko Mattmann

Seit dem 1. Oktober 2025 gehört Heiko Mattmann dem Leitungsteam von T|S Young an. Nach einer branchenfremden KV-Lehre war für ihn klar, dass er im Treuhandberuf alles finden würde, was ihn interessiert: Vielfalt, Komplexität, Kundenkontakt, aber auch ganz unterschiedliche Karrieremöglichkeiten. Seine Mitarbeit bei T|S Young will er nutzen, um seine Begeisterung für diesen Beruf an junge Berufseinsteiger weiterzugeben.

Zur Person

Heiko Mattmann

Partner, Mattmann Audit & Finance GmbH
Experte Rechnungslegung + Controlling, zugelassener Revisor und
Vorstandsmitglied T|S Young Sektion Zürich

Was gefällt dir an deiner Tätigkeit als Treuhänder besonders?

Für mich bestand der Reiz immer in der Vielfältigkeit und in der Komplexität, die damit einhergeht. Ich geniesse den Kundenkontakt und dass ich mein Wissen einsetzen kann, um Unternehmer ganzheitlich zu beraten und so bei ihrem Erfolg zu unterstützen.

Weshalb würdest du jungen Menschen diesen Beruf empfehlen?

Er ist äusserst vielseitig und erlaubt es, sich total unterschiedlich zu entfalten. Es gibt sehr unterschiedliche Disziplinen innerhalb der Branche. Das schafft unter anderem die Möglichkeit, seine Karriere eher auf eine Führungs- oder auf eine Expertenlaufbahn auszurichten. Diese Perspektiven und die damit verbundenen Verdienstmöglichkeiten finde ich sehr verlockend.

Welche Schlüsselmomente haben deinen Entscheid für den Treuhandberuf geprägt?

Irgendwo hatte ich einmal gelesen, Accounting sei die Sprache des Business. Das hat in mir die Lust geweckt, diese «Sprache» unbedingt zu lernen. Aus diesem Grund habe ich mich nach meiner branchenfremden KV-Lehre als Sachbearbeiter beworben. Ich habe die Stelle bekommen und war von Anfang an begeistert.

Was müsste sich aus deiner Sicht ändern, damit die Treuhandbranche einfacher an Nachwuchs herankommt?

Treuhand ist für viele Personen nicht greifbar. Es ist sehr abstrakt und die Begriffe Buchhaltung und Steuern haben im Volksmund einen einschläfernden Effekt. Wir müssen von den spannenden Seiten des Berufs erzählen und so langsam das Image des Erbsenzählers loswerden.

Welche Rolle spielt für dich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben?

Treuhand ist meines Erachtens zu weiten Teilen planbar. Aber ich strukturiere nicht nur meine Arbeit, sondern auch meine Freizeit. Deshalb ist bei mir das Training genauso im Kalender eingetragen wie ein Kundentermin. Das ermöglicht es mir, die Trainings auch wahrzunehmen.

Wie stellst du es an, nach einem intensiven Arbeitstag abzuschalten und neue Energie zu tanken?

Für mich ist es sicherlich der Sport und dort insbesondere das Kickboxen. Dies gibt mir die notwendige Abwechslung zum Arbeitsalltag. Natürlich treffe ich mich auch gerne mit Freunden auf ein feines Abendessen.

Welche Ziele möchtest du bei T|S Young für dich ins Zentrumstellen?

Treuhand ist so interessant, aber leider selten die erste Wahl, wenn junge Menschen über mögliche Karrierewege nachdenken. Ich möchte diesen Beruf bekannter und somit auch für junge Menschen interessanter machen. Wir wollen bei T|S Young auch vermehrt Events organisieren, bei welchen wir den Austausch unter jungen Berufskollegen fördern und dies mit interessanten Impulsen kombinieren möchten.